Dieser Himbeer-Buttermilchkuchen vom Blech ist einer dieser Kuchen, die einfach immer gut ankommen. Der lockere Rührteig mit Buttermilch bleibt tagelang wunderbar saftig, die Himbeeren sorgen für fruchtige Frische und die knusprigen Mandelblättchen machen jeden Bissen ein bisschen besser. Gerade für Geburtstage, Sommerfeste, Schulfeste oder das Kuchenbuffet mit vielen Gästen ist dieser Blechkuchen ideal. Und wenn du noch mehr Ideen für die warme Jahreszeit suchst, schau dir auch meine 18 Kuchenrezepte für den Sommer an. Du kannst den Kuchen problemlos schon am Vortag backen und ganz entspannt vorbereiten. Mit frischen oder gefrorenen Himbeeren gelingt er übrigens das ganze Jahr über.

Darum wirst du diesen Himbeer-Buttermilchkuchen lieben
- Besonders saftig: Die Buttermilch macht den Rührteig herrlich locker und hält ihn lange frisch.
- Für viele Gäste gemacht: Ein ganzes Backblech reicht für Geburtstage, Sommerfeste und Familienfeiern.
- Einfach gemacht: Du brauchst nur wenige Arbeitsschritte und ganz normale Backzutaten.
- Ideal zum Vorbereiten: Der Kuchen schmeckt auch am nächsten Tag noch wunderbar frisch.
- Fruchtig und sommerlich: Himbeeren und Mandeln ergänzen sich wunderbar.
- Auch ohne Beeren möglich: Einen Teil des Blechs kannst du ganz einfach ohne Obst backen, also ideal für die Kinder.
- Gelingt auch Backanfängern: Der unkomplizierte Rührteig ist wirklich einsteigerfreundlich.
- Seit 2015 erprobt: Blechkuchen für Familienfeiern, Schulveranstaltungen und Kindergeburtstage backe ich seitdem ich 2015 mit meinem Blog gestartet habe.
- Aus einer erprobten Buch-Familie: Die fruchtige Schwester dieses Kuchens, mein Pfirsich-Buttermilchkuchen vom Blech, steht in meinem Backbuch „Meine Lieblingskuchen“. Die Buttermilch-Basis hat sich also schon im Druck bewährt.
- Patisserie-Wissen inklusive: Schon während meiner Ausbildung mit Einblicken in die Patisserie habe ich gelernt, wie wichtig die richtige Teigkonsistenz für besonders lockere Kuchen ist.
Eigentlich wollte ich es mir diesmal ganz einfach machen. Dann kam die Einladung zum Geburtstag und natürlich hatte ich zugesagt, einen Kuchen mitzubringen. Bei hochsommerlichen Temperaturen fiel die Wahl schnell auf einen unkomplizierten Blechkuchen ohne Sahne oder empfindliche Creme. Als Grundlage diente mein Zitronen-Buttermilchkuchen vom Blech, den ich kurz zuvor gebacken hatte. Mit frischen Himbeeren und knusprigen Mandelblättchen wurde daraus ein neuer Lieblingskuchen. Besonders praktisch finde ich, dass ich einen kleinen Teil des Blechs ohne Obst backen kann. So finden auch die Kinder immer ihr Lieblingsstück.

Was du über den Himbeer-Buttermilchkuchen wissen solltest
Warum macht Buttermilch den Kuchen so saftig?
Buttermilch gehört zu meinen liebsten Zutaten für Blechkuchen. Obwohl sie kaum Fett enthält, sorgt sie für ein erstaunlich saftiges Ergebnis: Ihre leichte Säure lässt das Klebereiweiß im Mehl etwas weicher werden, dadurch wird die Krume besonders zart. Gleichzeitig bringt sie Feuchtigkeit in den Teig, ohne ihn schwer zu machen. Das Ergebnis ist ein luftiger Kuchen mit feiner Krume, der auch nach zwei oder drei Tagen noch saftig schmeckt.
Ich verwende Buttermilch sehr gerne bei Blechkuchen, weil sie zuverlässig für ein lockeres und feuchtes Ergebnis sorgt. Gerade bei großen Kuchen für viele Gäste ist das ein echter Vorteil. Der Kuchen trocknet nicht so schnell aus und bleibt angenehm weich.
Warum passen Himbeeren und Mandeln so gut zusammen?
Himbeeren bringen eine angenehme Fruchtsäure mit, die den süßen Rührteig wunderbar ausgleicht. Die Mandelblättchen sorgen gleichzeitig für einen spannenden Kontrast, denn sie werden beim Backen leicht geröstet und entwickeln ein feines Nussaroma.
Bei mir hat sich bewährt, die Mandelblättchen zusätzlich mit etwas Zucker zu bestreuen. Dadurch karamellisieren sie leicht und bekommen eine besonders schöne goldene Farbe. Genau dieser Mix aus saftigem Kuchen, fruchtigen Beeren und knusprigen Mandeln macht den Reiz dieses Blechkuchens aus.

Meine Tipps für perfektes Gelingen
Tipp 1: Butter lange aufschlagen
Nimm dir für diesen Schritt etwas Zeit. Butter, Zucker und Eier sollten richtig hell und cremig werden. Dadurch gelangt Luft in den Teig und der Kuchen wird besonders locker. Wer es etwas leichter mag, kann übrigens statt 300 g auch 250 g Butter verwenden – der Teig wird trotzdem schön fluffig. Musst du aber nicht.
Tipp 2: TK-Himbeeren direkt verwenden
Gefrorene Himbeeren müssen nicht aufgetaut werden. Verteile sie einfach direkt auf dem Teig. So behalten sie ihre Form besser und geben nicht unnötig viel Flüssigkeit ab.
Tipp 3: Mandelblättchen mit Zucker mischen
Vermische die Mandelblättchen vor dem Backen mit etwas Zucker. Die Mandeln karamellisieren dadurch leicht und werden besonders knusprig und aromatisch.
Tipp 4: Schon am Vortag backen
Backe den Kuchen ruhig schon am Vortag. Nach dem vollständigen Auskühlen einfach mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken oder luftdicht lagern. So bleibt er besonders saftig.

Himbeer-Buttermilchkuchen vom Blech
Kochutensilien
Zutaten
Für den Teig
- 300 g weiche Butter (alternativ 250 g für eine leichtere Variante)
- 250 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 5 Stück Ei(er)
- 1 TL Vanillepaste oder Vanilleextrakt
- 400 g Mehl
- 1 Päckchen Backpulver
- 250 ml Buttermilch
Für den Belag
- 300-400 g Himbeeren frisch oder TK
- 100 g Mandelblättchen
- 2 EL Zucker
Optional
- etwas Puderzucker zum Bestäuben
Anleitungen
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz mehrere Minuten cremig aufschlagen.300 g weiche Butter, 250 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Prise Salz
- Die Eier einzeln unterrühren.5 Stück Ei(er)
- Vanillepaste hinzufügen.1 TL Vanillepaste
- Mehl und Backpulver vermischen.400 g Mehl, 1 Päckchen Backpulver
- Mehlmischung und Buttermilch abwechselnd kurz unter den Teig rühren.250 ml Buttermilch
- Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und glatt streichen.
- Die Himbeeren gleichmäßig darauf verteilen.300-400 g Himbeeren
- Mandelblättchen mit dem Zucker mischen und darüberstreuen.100 g Mandelblättchen, 2 EL Zucker
- Den Kuchen 25 bis 30 Minuten goldgelb backen.
- Vollständig auskühlen lassen und nach Wunsch mit Puderzucker bestäuben.etwas Puderzucker
Notizen

Das passt dazu
Frisch gebacken schmeckt der Kuchen pur schon fantastisch. Dazu passen etwas Puderzucker, frische Himbeeren oder eine Kugel Vanilleeis. Und wenn du Lust auf mehr hast, stöbere durch meine 15 beliebtesten Kuchen des Jahres.
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Häufige Fragen zum Himbeer-Buttermilchkuchen
Kann ich TK-Himbeeren verwenden?
Ja, das klappt sogar hervorragend. Die Beeren müssen vorher nicht aufgetaut werden und können direkt auf dem Teig verteilt werden.
Wie lange bleibt der Kuchen frisch?
Gut abgedeckt bleibt der Kuchen etwa 3 bis 4 Tage saftig. Durch die Buttermilch trocknet er deutlich langsamer aus als viele andere Rührkuchen.
Kann ich andere Beeren verwenden?
Absolut. Heidelbeeren, Johannisbeeren oder eine gemischte Beerenmischung funktionieren genauso gut.
Kann ich den Kuchen einfrieren?
Ja. Schneide ihn am besten in Stücke und friere diese portionsweise ein. So kannst du jederzeit einzelne Stücke auftauen.
Warum sinken manche Himbeeren im Teig ein?
Das ist völlig normal. Ein Teil der Früchte sinkt leicht ein und sorgt später für besonders saftige Stellen im Kuchen.
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