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Laugenbrötchen selber backen – einfaches Rezept für zuhause

Laugenbrötchen Rezept
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Diese einfachen Laugenbrötchen werden außen goldbraun und sind innen weich und locker. Diese Laugenbrötchen gelingen zuhause ganz unkompliziert, brauchen keine echte Bäckerlauge und kommen mit einem einfachen Hefeteig aus. Das Rezept ist auch für Backanfänger gut geeignet es und braucht nur wenige Zutaten zum Backen. Leckere Laugenbrötchen wie vom Bäcker als einfaches Rezept für Zuhause.

Frische Laugenbrötchen selber backen

Laugenbrötchen – warum ich sie jetzt selbst gerne backe

Ich esse Laugenbrötchen schon seit meiner Kindheit total gerne. Bei uns im Haus sind sie die absoluten Lieblingsbrötchen, bei den Kindern und auch bei mir. Das Problem: In Norddeutschland bekommt man wirklich gute Laugenbrötchen beim Bäcker kaum. Ich habe drei Jahre in Stuttgart gelebt und weiß genau, wovon ich rede. Der Unterschied zwischen den süddeutschen und norddeutschen Laugenbrötchen ist riesig.

Momentan backe ich total viel und auch Brot und Brötchen sind dabei. Und ich hatte so Bock auf eine Alternative zu den teuren Aufbackbrötchen aus dem Supermarkt. Die schmecken echt ganz lecker, aber wenn man etwas selber backen kann, fühlt es sich gleich viel besser an. Also habe ich es einfach selbst versucht. Und ich bin total überrascht, wie einfach es ist, Laugenbrötchen selbst zu backen. Ich habe sie für Abends gebacken und frisch schmecken sie am besten.

Laugenbrötchen einfach selber backen

Das brauchst du für die Laugenbrötchen

✔️ Weizenmehl Type 550

Für Hefeteig empfehle ich dir immer Weizenmehl Type 550. Es enthält mehr Klebereiweiß als das normale Type 405 und sorgt dafür, dass der Teig schön elastisch und geschmeidig wird. Das macht beim Formen und beim Ergebnis einen spürbaren Unterschied.

✔️ Frische Hefe

Ich verwende bewusst nur wenig frische Hefe. 5 Gramm klingt nach wenig, reicht aber bei einer ausreichend langen Gehzeit völlig aus. Wenn du keine frische Hefe bekommst, kannst du auch Trockenhefe verwenden. 1 Päckchen Trockenhefe (7 g) entspricht ungefähr 20 g frischer Hefe. Für dieses Rezept nimmst du dann etwa ein Drittel eines Päckchens.

✔️ Zucker

Ein Teelöffel Zucker hilft der Hefe beim Start. Er unterstützt die Gärung und sorgt dafür, dass der Teig gleichmäßig aufgeht. Im fertigen Brötchen schmeckt man davon nichts.

✔️ Salz

Das Salz gibt Geschmack und stabilisiert den Teig. Wichtig: Gib es nicht direkt auf die Hefe, sondern erst zusammen mit dem Mehl in die Schüssel.

✔️ Weiche Butter

Die Butter macht den Teig geschmeidig und sorgt dafür, dass die Brötchen innen schön zart bleiben. Sie sollte weich sein, damit sie sich gut einarbeiten lässt. Alternativ kannst du auch Olivenöl verwenden.

✔️ Wasser

Das Wasser muss lauwarm sein – also angenehm warm auf dem Handrücken, aber nicht heiß. Zu heißes Wasser würde die Hefe abtöten. Als Orientierung gilt: bis ca. 37 Grad.

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✔️ Kaiser-Natron

Kaiser-Natron ist ganz normales Speisenatron und in jedem Supermarkt erhältlich. Aufgelöst in heißem Wasser ergibt es eine einfache Haushaltslauge, mit der du die Brötchen vor dem Backen badest. Das ist das Geheimnis hinter der typischen Farbe und dem herzhaften Geschmack und ungefährlich.

✔️ Grobes Salz

Das grobe Salz ist der Klassiker. Du kannst die noch feuchten Brötchen aber auch mit Sesam oder Mohn bestreuen, das beides passt sehr gut.

frische Brötchen für das Wochenende backen - Laugenbrötchen wie vom Bäcker

So einfach backst du deine Laugenbrötchen

1️⃣ Hefeteig zubereiten

Gib das lauwarme Wasser in eine Rührschüssel. Brösele die frische Hefe hinein und löse sie zusammen mit dem Zucker darin auf. Kurz verrühren, bis sich die Hefe weitgehend aufgelöst hat.

Gib jetzt das Mehl, das Salz und die weiche Butter dazu. Knete alles zu einem glatten Teig. Das geht mit der Küchenmaschine am einfachsten, klappt aber auch von Hand. Wichtig ist, dass du den Teig wirklich ausreichend knetest – etwa 5 bis 8 Minuten. Nur dann wird er schön elastisch. Der fertige Teig soll weich und geschmeidig sein, aber nicht stark kleben.

2️⃣ Teig gehen lassen

Decke die Schüssel mit einem Tuch oder Deckel ab und lasse den Teig bei Zimmertemperatur ca. 3 Stunden gehen. Da wir mit sehr wenig Hefe arbeiten, braucht der Teig etwas mehr Zeit. Genau das sorgt aber für mehr Aroma und eine schön lockere Krume. Der Teig soll am Ende deutlich aufgegangen sein.

3️⃣ Brötchen formen

Gib den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche und teile ihn in 8 gleich große Stücke. Forme jedes Stück zu einer straffen runden Kugel, indem du die Ränder nach innen einschlägst und das Teigstück mit etwas Spannung auf der Arbeitsfläche nachrollst. Lege die Teiglinge auf ein Blech oder Brett und lasse sie nochmal abgedeckt 20 bis 30 Minuten ruhen.

Frische Laugenbrötchen einfach selber backen

So backst du deine Laugenbrötchen

1️⃣ Hefeteig zubereiten

Gib das lauwarme Wasser in eine Rührschüssel. Brösele die frische Hefe hinein und löse sie zusammen mit dem Zucker darin auf. Kurz verrühren, bis sich die Hefe weitgehend aufgelöst hat.

Gib jetzt das Mehl, das Salz und die weiche Butter dazu. Knete alles zu einem glatten Teig. Das geht mit der Küchenmaschine am einfachsten, klappt aber auch von Hand. Wichtig ist, dass du den Teig wirklich ausreichend knetest – etwa 5 bis 8 Minuten. Nur dann wird er schön elastisch. Der fertige Teig soll weich und geschmeidig sein, aber nicht stark kleben.

2️⃣ Teig gehen lassen

Decke die Schüssel mit einem Tuch oder Deckel ab und lasse den Teig bei Zimmertemperatur ca. 3 Stunden gehen. Da wir mit sehr wenig Hefe arbeiten, braucht der Teig etwas mehr Zeit. Genau das sorgt aber für mehr Aroma und eine schön lockere Krume. Der Teig soll am Ende deutlich aufgegangen sein.

3️⃣ Brötchen formen

Gib den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche und teile ihn in 8 gleich große Stücke. Forme jedes Stück zu einer straffen runden Kugel, indem du die Ränder nach innen einschlägst und das Teigstück mit etwas Spannung auf der Arbeitsfläche nachrollst. Lege die Teiglinge auf ein Blech oder Brett und lasse sie abgedeckt nochmal 20 bis 30 Minuten ruhen.

4️⃣ Haushaltslauge vorbereiten

Bringe 1 Liter Wasser in einem ausreichend großen Topf zum Kochen. Reduziere dann die Hitze und rühre das Kaiser-Natron vorsichtig ein. Das Wasser schäumt beim Einrühren deutlich auf – das ist normal. Deshalb unbedingt einen großen Topf verwenden und das Natron langsam einstreuen. Sobald sich das Natron aufgelöst hat, die Hitze so weit reduzieren, dass das Wasser nur noch heiß ist oder leicht simmert.

5️⃣ Brötchen laugen

Gib die Brötchen einzeln mit einer Schaumkelle in die heiße Natronlauge. Die Brötchen dürfen sich im Topf nicht berühren. Lasse jeden Teigling 20 bis 30 Sekunden in der Lauge, hebe ihn dann vorsichtig heraus, lasse ihn kurz abtropfen und setze ihn auf ein mit Backpapier oder Dauerbackfolie belegtes Blech.

6️⃣ Bestreuen und einschneiden

Bestreue die noch feuchten Brötchen nach Wunsch mit grobem Salz, Sesam oder Mohn. Wenn du magst, schneide sie jetzt noch mit einem scharfen Messer oder einer Rasierklinge leicht ein. Das sorgt für die typische Optik und kontrolliert das Aufreißen beim Backen.

7️⃣ Laugenbrötchen backen

Backe die Brötchen im vorgeheizten Ofen bei 220 °C Ober-/Unterhitze etwa 18 bis 20 Minuten, bis sie schön goldbraun bis kräftig braun sind. Laugengebäck darf ruhig etwas dunkler werden – das bringt den typischen herzhaften Geschmack und die schöne Optik. Nach dem Backen kurz auf einem Gitter auskühlen lassen.

Laugenbrötchen mit 5 g Hefe selber backen

Meine Tipps für deine perfekten Laugenbrötchen

Was ist Kaiser-Natron – und warum kein echte Bäckerlauge?

Kaiser-Natron ist ganz normales Speisenatron, das du im Supermarkt bekommst. Aufgelöst in heißem Wasser ergibt es eine einfache Lauge, die für selbst gebackenes Laugengebäck zuhause sehr gut funktioniert. Die klassische Bäckerlauge aus dem Fachhandel ist deutlich stärker und bringt eine intensivere Farbe und einen kräftigeren Geschmack. Aber man muss sehr vorsichtig damit umgehen und Handschuhe und ggf. auch eine Schutzbrille nehmen. Für zuhause ist die Variante mit Kaiser-Natron da die einfachere Wahl.

Wenig Hefe macht den Unterschied

Das Rezept arbeitet bewusst mit nur 5 g Hefe. Durch die längere Gehzeit entwickelt der Teig deutlich mehr Aroma als bei schnellen Hefeteigen mit viel Hefe. Ich finde es schmeckt direkt soviel besser.

Kräftig backen für den richtigen Geschmack

Laugengebäck lebt von seiner Farbe. Hole die Brötchen nicht zu früh aus dem Ofen, eine kräftige Bräunung bringt Geschmack und die typische Optik.

Was du aus dem Teig noch machen kannst

Aus dem gleichen Teig lassen sich wunderbar verschiedene Formen backen. Mit Sesam oder Mohn bestreut werden die Brötchen zu einem schönen Sandwich-Brötchen. Wer es herzhaft mag, gibt nach dem Laugen noch geriebenen Käse obendrauf – Gouda oder Emmentaler passen sehr gut. Aus dem Teig lassen sich auch Laugenstangen, Laugenknoten oder kleine Laugenzöpfe formen. Die Zubereitung ist die gleiche – nur die Form ändert sich. Laugenzöpfe und Laugenknoten gibt es demnächst übrigens auch als eigene Rezepte hier auf dem Blog.

Frische Brötchen selber backen

Weitere Brötchenrezepte

Wenn du gerne Brötchen selbst backst, probiere auch diese Rezepte:

Jetzt bist du dran!

Wenn dir das Rezept auch so gut schmeckt, freue ich mich riesig über eine ⭐⭐⭐⭐⭐ Bewertung. Teile gern ein Foto auf Instagram und markiere mich unter @einfach_malene.

laugenbrötchen

Laugenbrötchen selber backen

Einfache Laugenbrötchen mit Haushaltslauge aus Kaiser-Natron. Der Hefeteig kommt mit wenig Hefe aus und die Brötchen gelingen auch ohne Bäckerlauge.
5 von einer Bewertung
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Vorbereitungszeit: 3 Stunden
Zubereitungszeit: 30 Minuten
Gesamtzeit: 3 Stunden 30 Minuten
Portionen: 8 Stück
Author: Malene

Zutaten

  • 500 g Mehl (Typ 550)
  • 5 g frische Hefe
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 30 g weiche Butter
  • 1 Liter Wasser
  • 30 g Kaiser Natron
  • etwas grobes Meersalz

Anleitungen

Brötchenteig

  • Lauwarmes Wasser in eine Rührschüssel geben. Hefe und Zucker darin auflösen und kurz verrühren.
  • Mehl, Salz und weiche Butter dazugeben. Alles 5 bis 8 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig kneten. Der Teig soll weich und geschmeidig sein, aber nicht stark kleben.
  • Schüssel abdecken und den Teig bei Zimmertemperatur ca. 3 Stunden gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.
  • Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und in 8 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einer straffen runden Kugel formen. Teiglinge auf ein Blech legen und zugedeckt 20 bis 30 Minuten ruhen lassen.
  • Nun 1 Liter Wasser aufkochen, Hitze reduzieren und Kaiser-Natron vorsichtig einrühren. Das Wasser schäumt stark auf. Hitze so weit reduzieren, dass das Wasser nur noch heiß ist oder leicht simmert.
  • Teiglinge einzeln mit einer Schaumkelle in die Lauge geben. 20 bis 30 Sekunden darin lassen, herausheben, abtropfen lassen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen.
  • Mit grobem Salz bestreuen und nach Wunsch einschneiden.
  • Im vorgeheizten Backofen bei 220 °C Ober-/Unterhitze 18 bis 20 Minuten backen, bis die Brötchen kräftig goldbraun sind. Auf einem Gitter auskühlen lassen.

Video

Notizen

Zubereitung im Thermomix

  1. 300 ml Wasser, Hefe und Zucker in den Mixtopf geben. 2 Minuten / 37 °C / Stufe 2.
  2. Mehl, Salz und Butter zugeben. 3 bis 4 Minuten / Teigstufe. Der Teig soll weich und nicht zu klebrig sein. Bei Bedarf 1 EL Mehl ergänzen.
  3. Teig in eine Schüssel umfüllen, abdecken und ca. 3 Stunden gehen lassen.

6 Gedanken zu „Laugenbrötchen selber backen – einfaches Rezept für zuhause“

  1. Liebe Malene,
    Ganz lieben Dank für das tolle Rezept.
    Ich bin gebürtige Stuttgarterin und die Liebe hat mich nach Schleswig Holstein verschlagen 😍 – aber so schön wie es hier oben auch ist- richtige Laugen und Brezeln bekommst du halt hier nicht. Danach habe ich als Schwäbin halt einfach Heimweh!
    Ich werde sofort das tolle Rezept nachbacken 💪🏽💪🏽!
    Ganz herzliche Grüße
    Nicole

    Antworten
  2. Ich kann gar nicht so schnell backen, wie ich leckere Rezepte von Dir finde.
    Kannst Du nicht auch mal einen Wochenbackplan machen? Hier bräuchte ich z. B. einen für einen ganzen Würfel Hefe. Mir tut es immer leider für die halben Würfel, die ich irgendwann wegwerfe, weil sie ausgetrocknet oder schimmelig sind.

    Antworten
    • Hallo Johanna,
      lieben Dank – mir geht es ähnlich, ich backe soviel, dass ich mit dem Schreiben und veröffentlichen, geschweige denn Videos schneiden nicht hinterher komme 😉
      Deine Idee finde ich super inspirierend. Wenn du weitere Ideen hast, immer her damit! Ich schaue mal, ob und wie ich so etwas umsetzen könnte. Noch ein Tipp: Hefe kannst du auch einfrieren – das habe ich selbst noch nicht gemacht, ich weiss es weil es während der Pandemie immer wieder Thema war, als es so große Hefe-Engpässe gab.
      LG Malene

      Antworten
    • Liebe Krisi,

      ich freue mich, wenn ich dich mit dem Rezept inspirieren konnte. Wenn du es ausprobiert hast, dann kannst du gerne berichten, ob es dir auch gut geschmeckt hat wie mir 🙂

      Liebe Grüße
      Malene

      Antworten
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