Dieser Bratapfel-Cheesecake ist genau das Richtige für die Winter- und Weihnachtszeit. Cremiger Cheesecake, fruchtiger Bratapfel, ein bisschen Vanillepudding und oben knusprige Spekulatius – mehr braucht es nicht. Der Kuchen wird ganz ohne Boden gebacken, was ihn besonders einfach macht und einiges an Arbeit spart. Er lässt sich super vorbereiten und kann problemlos am Vortag gebacken werden. Ein toller Cheesecake für alle, die Käsekuchen lieben und an Weihnachten nicht stundenlang in der Küche stehen wollen.

Weihnachtlicher Cheesecake mit Bratapfel und Cheesecake
Käsekuchen gehören für mich zu den Kuchen, die einfach immer gehen. Seit ich auf dem Blog koche und backe, gibt es immer wieder neue Idee und zur Weihnachtszeit probiere ich jedes Jahr etwas Neues aus. Dieses Mal war schnell klar, dass es ein Bratapfel-Cheesecake wird.
In der Schublade lag noch selbstgemachtes Bratapfelgewürz, das ich immer auf Vorrat habe. Und so war die Idee schnell klar. Es gibt einen New York Cheesecake. Das Bratapfelkompott ist schnell gekocht und bringt genau diese weihnachtliche Note, die einfach dazugehört.
Und weil ich unkomplizierte Rezepte liebe, habe ich den Boden einfach weggelassen. Ein kleines Highlight ist der Vanillepudding obendrauf. Der kann selbst gekocht werden (oder du kaufst einfach einen fertigen 😉
Cheesecake backe ich am liebsten am Vortag. So ist alles entspannt, der Kuchen kann gut durchziehen und beim Anschneiden ist er fest genug.

Diese Zutaten brauchst du für den Bratapfel Cheesecake
✔️ Frischkäse
Der Frischkäse ist die Basis für deinen Cheesecake und sorgt für die cremige Konsistenz. Nimm ihn am besten rechtzeitig aus dem Kühlschrank, damit er Zimmertemperatur hat. So lässt er sich leichter verrühren und du bekommst eine glatte Masse ohne Klümpchen.
✔️ Zucker
Der Zucker süßt den Cheesecake und hilft dabei, dass sich alle Zutaten gut verbinden. Rühre ihn gründlich unter den Frischkäse, bis keine Körnchen mehr zu sehen sind.
✔️ Vanillezucker
Vanillezucker – oder noch besser Vanillepaste – bringt eine schöne Vanillenote in den Kuchen. Er passt perfekt zu Apfel, Vanillepudding und den winterlichen Gewürzen.
✔️ Crème fraîche
Crème fraîche macht den Cheesecake extra cremig und sorgt dafür, dass er nicht zu schwer schmeckt. Sie bringt außerdem eine leichte Frische in die Masse. Alternativ kannst du auch saure Sahne verwenden.
✔️ Zitronenabrieb
Ein wenig Zitronenabrieb sorgt für Frische und gleicht die Süße aus. Zitronenschale hat ein besonders intensives Aroma und passt sehr gut zu Käsekuchen.
✔️ Vanillepuddingpulver
Das Puddingpulver gibt dem Cheesecake Halt. So bleibt er auch ohne Boden stabil und lässt sich später gut schneiden, bleibt innen aber schön cremig. Du kannst alternativ auch Stärke und etwas Vanille verwenden.
✔️ Eier
Die Eier halten die Cheesecake-Masse zusammen. Verwende sie am besten zimmerwarm, dann lassen sie sich leichter unterrühren. Rühre sie nur kurz unter, denn zu viel Luft sorgt dafür, dass der Kuchen beim Backen stark aufgeht und später Risse bekommen kann.
✔️ Vanillepudding
Für die Schicht obendrauf kannst du aus Milch, Zucker und Puddingpulver ganz klassisch Vanillepudding kochen. Wenn du magst, kannst du noch etwas Schmand unterrühren. Ganz ehrlich: Hier funktioniert auch fertiger Pudding oder VLA aus dem Kühlregal wunderbar. Und wenn du es noch einfacher möchtest, kannst du den Pudding auch komplett weglassen und den Bratapfel direkt auf den Cheesecake geben.
✔️ Äpfel
Die Äpfel sind die Basis für das Bratapfelkompott. Schäle sie, schneide sie in Würfel und koche sie weich. Sie bringen eine schöne Fruchtigkeit und passen perfekt zum cremigen Cheesecake.
✔️ Brauner Zucker
Der braune Zucker sorgt im Kompott für eine leichte Karamellnote und macht die Äpfel besonders aromatisch.
✔️ Bratapfelgewürz
Mit dem Bratapfelgewürz bekommt das Kompott seinen typischen Weihnachtsgeschmack. Ob selbst gemacht oder gekauft, beides funktioniert problemlos. Und wenn du keins spontan auftreiben kannst, dann würze einfach mit Zimt.
✔️ Wasser oder Apfelsaft
Ein kleiner Schluck Flüssigkeit verhindert, dass die Äpfel anbrennen. Apfelsaft verstärkt den Apfelgeschmack, Wasser reicht aber genauso gut.
✔️ Butter
Ich dünste die Äpfel gern in etwas Butter an. Ein kleines Stück reicht aus und macht das Bratapfelkompott besonders lecker. Du kannst die Butter aber auch einfach weglassen.
✔️ Spekulatius
Die Spekulatius sorgen für das knusprige Topping und bringen sofort Weihnachtsstimmung auf den Kuchen. Ich röste sie gern mit etwas Butter im Ofen an – allein der Duft ist herrlich. Gerade weil der Cheesecake keinen Boden hat, sind die Streusel eine tolle Ergänzung. Wenn du es einfacher möchtest, kannst du die Kekse auch nur zerkrümeln und ohne Backen verwenden.


So bereitest du den Bratapfel-Cheesecake als Dessert für Weihnachten zu
1️⃣ Cheesecake vorbereiten
Heize den Backofen auf 130 °C Ober-/Unterhitze vor und stelle eine kleine hitzefeste Schale mit Wasser in den Ofen. Fette eine Springform (24–26 cm) gut ein und lege den Boden mit Backpapier aus. So löst sich der Cheesecake später besser aus der Form.
2️⃣ Cheesecake-Masse rühren
Gib Frischkäse, Zucker und Vanillezucker in eine Schüssel und rühre alles kurz cremig. Die Masse soll glatt sein, aber nicht schaumig. Rühre dann die Eier nacheinander – aber nur kurz – unter. Danach kommen Crème fraîche, Zitronenabrieb und das Vanillepuddingpulver dazu. Rühre alles nur so lange, bis sich die Zutaten gut verbunden haben.
3️⃣ Cheesecake backen
Fülle die Masse in die vorbereitete Form und streiche sie glatt. Backe den Cheesecake etwa 90 Minuten. Schalte den Ofen danach aus, öffne die Tür einen Spalt und lasse den Kuchen langsam abkühlen. Anschließend kommt er für mehrere Stunden, am besten über Nacht, in den Kühlschrank.
4️⃣ Vanillepudding kochen
Koche aus Milch, Zucker und Vanillepuddingpulver nach Packungsanleitung einen Pudding. Rühre dabei regelmäßig um, damit sich keine Haut bildet. Lass den Pudding etwas abkühlen und rühre ihn vor dem Verwenden noch einmal glatt. Alternativ kannst du auch fertigen Vanillepudding verwenden.
5️⃣ Bratapfelkompott zubereiten
Schäle die Äpfel, entferne das Kerngehäuse und schneide sie in kleine Würfel. Dünste sie in einer Pfanne optional in etwas Butter an. Gib braunen Zucker und Bratapfelgewürz dazu, lösche mit etwas Wasser oder Apfelsaft ab und lasse alles 10–15 Minuten weich köcheln. Lass das Kompott anschließend komplett abkühlen.
6️⃣ Spekulatius-Streusel vorbereiten
Zerkleinere die Spekulatius und mische sie mit der geschmolzenen Butter. Röste die Streusel bei 180 °C kurz im Ofen, bis sie duften und leicht knusprig sind. Lass sie danach auskühlen. Alternativ kannst du die Kekse auch einfach zerkrümeln und ohne Backen verwenden.
7️⃣ Cheesecake zusammensetzen
Nimm den gut gekühlten Cheesecake aus dem Kühlschrank. Verteile den Vanillepudding gleichmäßig darauf, gib anschließend das Bratapfelkompott darüber und streue zum Schluss die Spekulatius-Streusel auf den Kuchen. Bis zum Servieren sollte der Cheesecake gut gekühlt bleiben.


Meine Tipps für deinen besten Bratapfel Cheesecake zu Weihnachten
So wird der Cheesecake besonders cremig
Rühre die Cheesecake-Masse nur so lange, bis sich alle Zutaten gut verbunden haben. Zu langes Rühren bringt zu viel Luft in die Masse, was später Risse verursachen kann. Die niedrige Backtemperatur hilft dabei, dass der Cheesecake gleichmäßig gart und schön cremig bleibt.
Warum der Cheesecake am Vortag am besten ist
Cheesecake braucht Zeit. Wenn der Kuchen über Nacht im Kühlschrank ruhen kann, wird er fest genug für einen sauberen Anschnitt und bekommt eine noch bessere Konsistenz. Am nächsten Tag lässt er sich ganz entspannt servieren.
Ganz ohne Boden
Der Cheesecake kommt hier komplett ohne Boden aus. Das spart Arbeit und macht das Rezept besonders unkompliziert. Wer möchte, kann natürlich trotzdem einen Keksboden backen, nötig ist er aber nicht.
Ohne Vanillepudding
Der Vanillepudding ist ein schönes Extra, aber kein Muss. Wenn du es noch einfacher halten möchtest, kannst du den Bratapfel direkt auf den gekühlten Cheesecake geben.
Ohne Bratapfelgewürz
Kein Bratapfelgewürz im Haus? Kein Problem. Zimt, etwas Vanille und eine kleine Prise Kardamom oder Nelke passen ebenfalls sehr gut.
Ohne Spekulatius
Wenn du keinen Spekulatius verwenden möchtest, funktionieren auch zerkrümelte Butterkekse, Amarettini oder gehobelte Mandeln als Topping.

WEITERE Bratapfel-REZEPTE
Wenn du Bratapfel-Desserts und winterliche Süßspeisen magst, findest du hier noch mehr passende Rezepte für die kalte Jahreszeit:
- Vanille-Bratapfel mit Spekulatius
- Schneller Bratapfel-Strudel
- Bratapfel-Tiramisu – schnelles Weihnachtsdessert



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Bratapfel-Cheesecake ohne Boden
Kochutensilien
Zutaten
Cheesecake
- 800 g Frischkäse
- 200 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 200 g Creme Fraiche
- 1 TL Abrieb der Zitronenschale
- 1 Päckchen Vanille Puddingpulver
- 4 Stück Eier
Vanillepudding
- 400 ml Milch
- 1 Päckchen Vanille Puddingpulver
- 3 EL Zucker
Bratapfelkompott
- 3 Stück Äpfel
- 1 EL Butter
- 1 EL brauner Zucker
- 2 TL Bratapfelgewürz alternativ etwas Zimt
- 20 ml Wasser oder Apfelsaft
Spekulatius Streusel
- 150 g Spekulatius
- 75 g Butter
Anleitungen
- Backofen auf 130 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine kleine Schale mit Wasser in den Ofen stellen. Springform (24–26 cm) einfetten und den Boden mit Backpapier auslegen.
- Frischkäse, Zucker und Vanillezucker glatt rühren. Eier nacheinander kurz unterrühren. Crème fraîche, Zitronenabrieb und Puddingpulver unterrühren.
- Masse in die Form füllen und ca. 90 Minuten backen. Ofen ausschalten, Tür einen Spalt öffnen und den Cheesecake langsam abkühlen lassen. Anschließend mehrere Stunden, am besten über Nacht, kühlen.
- Vanillepudding nach Packungsanleitung kochen, abkühlen lassen und vor dem Verwenden glatt rühren.
- Für das Bratapfelkompott Äpfel schälen, würfeln und optional in Butter anschwitzen. Zucker, Bratapfelgewürz und Flüssigkeit zugeben und 10–15 Minuten sanft köcheln lassen. Komplett abkühlen lassen.
- Spekulatius zerkrümeln, optional mit Butter mischen und kurz rösten oder ungebacken verwenden.
- Vanillepudding auf den gekühlten Cheesecake streichen, Bratapfelkompott darauf verteilen und mit Spekulatius-Streuseln toppen. Bis zum Servieren kühlen.






Liebe Malene, schon seit langem suche ich nach Rezepten, die in ein Alttag von einer arbeitenden Mutter integriert werden können. Dein Rezept fand ich toll, weil du Infos hinzufügst, was man rauslassen kann oder am Tag davor schon vorbereiten kann. Super, danke! Vielleicht kannst du manchmal helfen für die ganze Woche zu planen… So z.B. Apfelkompott kann man frühestens drei Tage davor machen oder (falls noch früher) einfrieren usw. Hast du vielleicht auch ganze Dinner-Menüs wo man die Vorbereitung auf ganze Woche ausdehnen könnte wenn man sehr müde nach Hause kommt und einfach umkippt 🙂 ? LG Anastasia
Sehr lecker 😋!!!
Danke für das Rezept.
Liebe Malena, das Rezept klingt toll! Ich habe dazu drei Fragen:
1. Hält der Kirchen es aus, 3 – 3,5 Stunden im Auto transportiert zu werden?
2. Macht es Sinn, Kompott und Streusel erst kurz vor dem Servieren auf den Kuchen zu geben?
3. Welcher Keksboden passt dazu? Spekulatius vielleicht? Und gibt es für einen solchen Boden hier ein Rezept?
Danke für ein kurzes Feedback und frohe Weihnachtstage, Alexandra
Hallo Alexandra,
den Käsekuchen kannst du ohne Probleme im Auto transportieren. Mein Tipp. Alle Bestandteile zuhause vorbereiten und dann erst vor Ort zusammenbringen.
Für den Boden eignet sich ein Mürbeteigboden genauso wie Zwieback, Lotus-Kekse oder wie von dir vorgeschlagen Spekulatius sehr gut.
Ein tolles Rezept, genau das richtige für Weihnachten.
Danke
Hallo Malene , das Rezept liest sich ja toll. Ich würde den Kuchen gerne ausprobieren. Eine Frage hätte ich, muss die Schale mit Wasser beim Backen des Kuchens im Ofen bleiben?? Vielen Dank schonmal für deine Antwort und ich wünsche Dir jetzt schon schöne Weihnachten und alles Liebe und Gute fürs neue Jahr. Liebe Grüße, Andrea
Ja genau, aber sie muss nicht. Das Wasser sorgt für einen helleren Kuchen – das hat aber funktional keine Relevanz. Die Form/Schale sollte natürlich ofenfest sein 🙂