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Mohnschnecken Plätzchen

Mohnschnecken-Plätzchen – Weihnachtsplätzchen von der Rolle

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Rezept von Malene
veröffentlicht am 4. November 2026
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Diese Mohnschnecken-Plätzchen sind schnell gemacht und schmecken mit der saftigen Mohnfüllung und dem zarten Mürbeteig unglaublich lecker. Die kleinen Spiralen sehen auf dem Plätzchenteller richtig hübsch aus und sind viel unkomplizierter, als sie wirken. Du brauchst nur wenige Zutaten, fertiges Mohnback und etwas Geduld beim Kühlen. Dann lässt sich die Rolle sauber in gleichmäßige Scheiben schneiden. Nach dem Backen bekommen die Plätzchen noch einen dünnen Zuckerguss, der aber kein Muss ist. Genau richtig für alle, die Mohn lieben und in der Weihnachtszeit neben Butterplätzchen auch mal etwas anderes backen möchten.

Mohnschnecken-Plätzchen mit Spiralmuster

Darum wirst du die Mohnschnecken-Plätzchen lieben

  • Schnell gemacht: Der Mürbeteig ist in wenigen Minuten verknetet und lässt sich nach dem Kühlen gut verarbeiten.
  • Wenige Zutaten: Für den Teig brauchst du fünf Grundzutaten, dazu kommen fertiges Mohnback und Puderzucker für den Guss.
  • Saftige Füllung: Das Mohnback sorgt dafür, dass die kleinen Schnecken innen schön saftig bleiben.
  • Ergiebig: Aus einer Portion Teig bekommst du eine gut gefüllte Plätzchendose.
  • Gut vorzubereiten: Den Mürbeteig kannst du schon am Vorabend kneten.
  • Hübsches Spiralmuster: Die Mohnschnecken sehen auf dem Plätzchenteller toll aus, ohne dass du sie aufwendig verzieren musst.
  • Ohne Backpulver: Die Plätzchen behalten beim Backen weitgehend ihre Form.
  • Verzieren, wie du magst: Auf den frischen Zuckerguss passen Mohn oder Zuckerstreusel. Pur schmecken sie aber genauso.
  • Aus über zehn Jahren Weihnachtsbäckerei: Ich backe jedes Jahr mehrere Sorten Plätzchen und weiß, woran Plätzchen von der Rolle meistens scheitern: an zu warmem Teig.
  • Erfahrung aus der Patisserie: In meiner Ausbildung zur Hotelkauffrau konnte ich Erfahrungen in der Patisserie sammeln. Bei Mürbeteig zählt vor allem die richtige Temperatur, und genau darauf achte ich bei diesem Rezept.

Endlich Mohn auf dem Plätzchenteller

Als ich den Plätzchenteller mit diesen Mohnschnecken auf den Tisch gestellt habe, haben meine Kinder ganz schön Augen gemacht. Die kleinen Spiralen sehen aber auch witzig aus und probieren mussten sie natürlich sofort. Mohn habe ich beim Backen in den letzten Jahren bisher echt vernachlässigt, und das hole ich jetzt nach. Die Mohnschnecken sind dafür genau richtig: Sie sind schnell gebacken, mit fertigem Mohnback gefüllt und am Ende mit etwas Zuckerguss verziert.

Mohnschnecken-Plätzchen mit Spiralmuster

Was du über Mohnschnecken-Plätzchen wissen solltest

Warum eignet sich Mürbeteig so gut für Mohnschnecken?

Mürbeteig passt gut zu diesen kleinen Mohnschnecken, weil er nach dem Backen zart wird und trotzdem genug Stabilität für die saftige Füllung hat. Anders als Hefeteig muss er nicht aufgehen, und die Plätzchen behalten ihre Schneckenform.

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Am wichtigsten ist die Temperatur des Teigs. Ist er zu warm, wird er weich und klebrig. Kommt er sehr fest direkt aus dem Kühlschrank, reißt er beim Ausrollen leicht.

Ich drücke meinen Mürbeteig deshalb vor dem Kühlen immer etwas flach. So kühlt er schneller und gleichmäßiger durch. Weil der Teig ohne Backpulver auskommt, verändern die Mohnschnecken im Ofen ihre Größe kaum, und das Spiralmuster bleibt gut zu sehen.

Noch mehr Ideen mit diesem Teig findest du in meiner Sammlung Mürbeteig-Plätzchen.

Warum verwende ich fertiges Mohnback für die Füllung?

Für diese Mohnschnecken verwende ich ganz bewusst fertiges Mohnback. Es ist schon streichfähig und lässt sich gleichmäßig auf dem dünnen Mürbeteig verteilen.

Das ist bei Schneckenplätzchen besonders praktisch. Eine zu flüssige Füllung würde beim Aufrollen herauslaufen und den Teig aufweichen. Eine zu feste Masse lässt sich dagegen kaum verstreichen, ohne den dünnen Teig zu beschädigen.

Ich mag an diesem Rezept besonders, dass die Vorbereitung dadurch so unkompliziert ist. Gerade in der Weihnachtszeit, wenn ich mehrere Plätzchensorten backe, muss nicht jede Füllung komplett selbst gemacht werden.

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Das Mohnback bildet eine saftige Schicht zwischen den zarten Teigspiralen. Zusammen mit dem süßen Zuckerguss schmeckt das richtig lecker.

Warum müssen die Mohnschnecken vor dem Schneiden ins Gefrierfach?

Das Kühlen ist einer der wichtigsten Punkte bei diesem Rezept. Direkt nach dem Aufrollen ist die gefüllte Rolle noch relativ weich. Würdest du sie sofort in Scheiben schneiden, würde sie dabei zusammengedrückt.

Im Gefrierfach wird die Butter im Teig wieder fest. Dadurch bekommt die Rolle Stabilität und lässt sich mit einem scharfen Messer sauber schneiden.

Bei mir hat sich eine kurze Zeit im Gefrierfach bewährt, die genaue Dauer steht in der Rezeptkarte. Ich halbiere die lange Rolle vorher, damit sie besser hineinpasst und sich später leichter verarbeiten lässt.

Wenn du diese Art Plätzchen magst, schau dir auch meine Plätzchen von der Rolle an.

Mohnschnecken-Plätzchen mit Muster auf dem Teller

Meine Tipps für perfektes Gelingen

Tipp 1: Den Mürbeteig zwischen Backpapier ausrollen

Zwischen zwei Lagen Backpapier brauchst du kaum zusätzliches Mehl, und der Teig klebt weder an der Arbeitsfläche noch am Nudelholz. Reißt er beim Ausrollen, ist er noch zu kalt. Lass ihn dann kurz bei Raumtemperatur liegen. Wird er dagegen weich und klebrig, hilft eine kurze Pause im Kühlschrank.

Tipp 2: Einen Rand frei lassen

Lass an der langen Seite, an der die Rolle später endet, einen schmalen Rand ohne Füllung. Beim Aufrollen schiebt sich das Mohnback leicht nach außen. Der freie Rand fängt das auf, und die Rolle lässt sich sauber verschließen. Rolle den Teig eher straff auf, dann entsteht später ein schönes Spiralmuster.

Tipp 3: Die Rolle beim Schneiden drehen

Nimm ein dünnes, scharfes Messer und schneide mit wenig Druck, ohne starkes Sägen. Drehe die Rolle immer wieder ein Stück weiter. So bleibt sie rund und wird nicht auf einer Seite platt. Wird sie beim Schneiden zu weich, lege sie noch einmal kurz ins Gefrierfach.

Tipp 4: Umluft oder Ober-/Unterhitze wählen

Beides funktioniert. Mit Umluft werden die Mohnschnecken etwas kräftiger gebräunt, mit Ober-/Unterhitze bleiben sie heller. Die passenden Temperaturen stehen in der Rezeptkarte. Schaue gegen Ende der Backzeit nach den Plätzchen, denn jeder Backofen backt etwas anders.

Tipp 5: Den Zuckerguss erst auf die kalten Plätzchen geben

Lass die Mohnschnecken vollständig auskühlen, bevor der Zuckerguss drauf kommt. Auf warmen Plätzchen wird der Guss dünn und zieht teilweise in den Teig ein. Wenn du die Plätzchen bestreuen möchtest, zum Beispiel mit Mohn oder Zuckerstreuseln, streue sie direkt auf den frischen Guss, solange er noch feucht ist.

Rezept · Einfach Malene

Mohnschnecken-Plätzchen

5 von einer Bewertung
Kleine Mohnschnecken aus Mürbeteig mit saftiger Mohnfüllung und Zuckerguss, einfach von der Rolle geschnitten.
Mohnschnecken-Plätzchen mit Spiralmuster
Vorbereitungszeit20 Minuten
Zubereitungszeit14 Minuten
Kühlzeit2 Stunden
Gesamtzeit2 Stunden 34 Minuten
Portionen36 Stück

Zutaten

Für den Mürbeteig

Für die Füllung

  • 1 Päckchen Mohnback (250g)

Für den Guss

Zubereitung

  •  Butter, Zucker, Salz und Ei miteinander verrühren. Das Mehl dazugeben und alles zu einem glatten Mürbeteig verkneten.
    125 g weiche Butter, 75 g Zucker, 1 Prise Salz, 1 Stück Ei(er), 250 g Mehl
  • Den Teig etwas flach drücken und abgedeckt ca. 1 Stunde in den Kühlschrank legen. Flach gedrückt kühlt er schneller durch und lässt sich leichter ausrollen.
  • Den gekühlten Teig zwischen zwei Lagen Backpapier dünn zu einem großen Rechteck ausrollen. Je dünner und breiter der Teig ausgerollt wird, desto länger wird die Rolle und desto mehr Plätzchen ergeben sich. Die Ränder bei Bedarf begradigen und die Teigreste wieder einarbeiten.
  • Das Mohnback gleichmäßig auf dem Teig verstreichen. An der langen Seite, an der die Rolle endet, einen Rand von ca. 1 cm frei lassen.
    1 Päckchen Mohnback
  • Den Teig mithilfe des Backpapiers von der gegenüberliegenden langen Seite gleichmäßig und eher straff aufrollen. Die Rolle halbieren und beide Stücke abgedeckt ca. 1 Stunde ins Gefrierfach legen.
  • Den Backofen vorheizen: Umluft 160 °C oder Ober-/Unterhitze 180 °C. Ein Backblech mit Backpapier belegen.
  •  Die gekühlten Rollen mit einem scharfen Messer in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden. Dabei die Rolle immer wieder etwas weiterdrehen, damit sie rund bleibt. Die Scheiben mit etwas Abstand auf das Backblech legen.
  •  Die Mohnschnecken 12 bis 14 Minuten backen. Mit Umluft werden sie etwas kräftiger gebräunt, mit Ober-/Unterhitze bleiben sie heller. Gegen Ende der Backzeit nachsehen, da jeder Backofen etwas anders backt. Anschließend vollständig auskühlen lassen.
  • Den Puderzucker sieben und nach und nach mit dem Wasser glatt rühren, bis ein dickflüssiger Guss entsteht, der langsam vom Löffel läuft. Die ausgekühlten Mohnschnecken in dünnen Streifen damit verzieren oder teilweise in den Guss tauchen.
    100 g Puderzucker, 2 EL Wasser

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Mohnschnecken-Plätzchen mit Spiralmuster

Häufige Fragen zu Mohnschnecken-Plätzchen

Wie viele Mohnschnecken-Plätzchen ergibt das Rezept?

Das Rezept ergibt ungefähr 36 Stück. Wie viele es genau werden, hängt davon ab, wie dünn du den Teig ausrollst und wie dick du die Scheiben schneidest. Bei größeren Schnecken mit etwa 6 cm Durchmesser werden es ungefähr 30 Stück.

Kann ich die Mohnschnecken-Plätzchen vorbereiten?

Ja, den Mürbeteig kannst du schon am Vorabend zubereiten und abgedeckt im Kühlschrank lagern. Am nächsten Tag ist er sehr fest. Lass ihn vor dem Ausrollen kurz bei Raumtemperatur liegen, damit er nicht reißt.

Wie lange sind Mohnschnecken-Plätzchen haltbar?

Gut verschlossen in einer Keksdose und trocken gelagert halten sie sich bei mir ungefähr drei Wochen. Der Zuckerguss sollte vorher vollständig getrocknet sein. Am besten bewahrst du sie in einer eigenen Dose auf, damit sie keine Feuchtigkeit und keine Aromen von anderen Plätzchen annehmen.

Muss auf die Mohnschnecken ein Zuckerguss?

Nein, der Zuckerguss ist kein Muss, die Mohnschnecken schmecken auch pur. Wenn du sie verzieren möchtest, streue zum Beispiel Mohn oder Zuckerstreusel auf den noch feuchten Guss.

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