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Der perfekte Käsekuchen mit Boden - einfach & super cremig

Der beste Käsekuchen der Welt – cremig mit Mürbeteigboden

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Rezept von Malene
veröffentlicht am 11. September 2026
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Dieser beste Käsekuchen der Welt ist richtig cremig, schön saftig und bekommt eine wunderbar glatte Oberfläche. Die Kombination aus Magerquark und Frischkäse macht die Füllung cremig, ohne dass der Kuchen zu schwer wird. Dazu kommt ein klassischer Mürbeteigboden, der gut zur weichen Käsekuchencreme passt.

Das Rezept ist auch für dich geeignet, wenn du noch nicht viel Erfahrung mit Käsekuchen hast. Mit ein paar einfachen Tricks bleibt der Kuchen schön hell und bekommt möglichst keine Risse. Du brauchst zwar etwas Geduld beim Backen und Auskühlen, aber die eigentliche Vorbereitung ist unkompliziert.

Cremiger Käsekuchen

Darum wirst du diesen Käsekuchen lieben

  • Besonders cremig: Magerquark und Frischkäse sorgen zusammen für eine besonders cremige Konsistenz.
  • Mit klassischem Mürbeteigboden: Der dünne Boden und Rand geben dem Kuchen Stabilität und passen zur weichen Füllung.
  • Möglichst ohne Risse: Mit niedriger Backtemperatur, Feuchtigkeit im Backofen und langsamem Abkühlen bleibt die Oberfläche schön glatt.
  • Einfach vorzubereiten: Die Käsekuchenmasse wird nur kurz glatt gerührt und kommt anschließend direkt in die vorbereitete Form.
  • Perfekt für Gäste: Da der Kuchen mehrere Stunden kühlen sollte, kannst du ihn gut am Vortag backen.
  • Viel Käsekuchen-Erfahrung: Meine Käsekuchen-Rezepte haben zusammen über 2.800 Bewertungen mit einem Durchschnitt von rund 4,95 Sternen.
  • Mit Patisserie-Wissen gebacken: Aus meiner Zeit in der Patisserie weiß ich, wie wichtig Temperatur, Konsistenz und Ruhezeiten bei cremigen Kuchen sind. Dort habe ich gelernt, wie der perfekte New York Cheesecake gebacken wird.
  • Auch ohne viel Backerfahrung machbar: Wenn du die Creme nicht zu lange rührst und den Kuchen langsam abkühlen lässt, ist die Zubereitung wirklich unkompliziert.

Warum ich Käsekuchen erst so spät entdeckt habe

Man glaubt es kaum, aber meinen ersten Käsekuchen habe ich gegessen, als ich schon erwachsen war. Bei uns zu Hause gab es nie welchen, weil meine Mutter Käsekuchen bis heute nicht mag. Kennengelernt habe ich ihn in meiner Ausbildung im Hotel:

Dort gab es New York Cheesecake, und den habe ich in drei Jahren so oft gegessen, dass ich seitdem nachhole, was mir gefehlt hat. Inzwischen kenne ich wohl jede Art von Käsekuchen, mit Quark, mit Frischkäse, mit und ohne Boden, und ich mag sie alle. Genau deshalb suche ich immer weiter nach dem, der noch ein Stück cremiger wird.

Der perfekte Käsekuchen mit Boden - einfach & super cremig

Was du über den besten Käsekuchen der Welt wissen solltest

Warum verwende ich Magerquark und Frischkäse zusammen?

Nur Quark ergibt einen klassischen deutschen Käsekuchen, während Frischkäse eine dichtere und besonders cremige Konsistenz mitbringt. Für dieses Rezept kombiniere ich deshalb beides. Der Magerquark hält die Füllung angenehm leicht, der Frischkäse gibt ihr mehr Cremigkeit und sorgt nach dem Kühlen für eine schöne Schnittfestigkeit.

Ich verwende Frischkäse in Doppelrahmstufe, weil die zusätzliche Fettmenge die Füllung besonders geschmeidig macht. In meiner Zeit in der Patisserie habe ich gelernt, dass gerade bei cremigen Füllungen die richtige Balance aus Flüssigkeit, Fett und Bindung entscheidend für die Konsistenz ist.

Ist dein Quark sehr feucht, kannst du ihn vorher kurz abtropfen lassen. Dadurch gelangt weniger überschüssige Flüssigkeit in die Käsekuchenmasse.

Warum ein Mürbeteigboden unter die Käsekuchenmasse gehört

Der Mürbeteig gibt dem Kuchen einen festen Stand. Die Füllung ist nach dem Backen weich und würde ohne Boden beim Schneiden auseinanderlaufen. Der dünne Rand hält die Masse außerdem in Form, während sie im Ofen stockt.

Für den Boden brauchst du kalte Butter und wenig Knetzeit. Wird der Teig zu lange bearbeitet, erwärmt sich die Butter, der Teig wird weich und zieht sich beim Backen zusammen. Ich stelle den Teig deshalb kurz kalt, bevor ich ihn in die Form drücke. So lässt er sich gleichmäßig verteilen und der Rand bleibt stehen.

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Magst du den Boden lieber knusprig, dann backe ihn kurz vor, bevor er gefüllt wird.

Warum bekommt Käsekuchen Risse und wie kann man sie verhindern?

Risse entstehen häufig durch zu viel eingeschlagene Luft oder durch große Temperaturunterschiede. Während des Backens dehnt sich die eingeschlossene Luft aus. Kühlt der Kuchen anschließend sehr schnell ab, zieht sich die Masse wieder zusammen und die Oberfläche kann reißen.

Bei einem Rührkuchen ist eingeschlagene Luft erwünscht, beim Käsekuchen nicht. Deshalb verrühre ich die Zutaten nur so lange, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Dafür brauchst du keine hohe Geschwindigkeit, ruhiges Rühren reicht vollkommen aus. Anschließend lasse ich die gefüllte Form kurz stehen und klopfe sie mehrmals vorsichtig auf die Arbeitsfläche, damit größere Luftblasen nach oben steigen. Seit ich darauf achte, werden die Oberflächen bei mir deutlich gleichmäßiger.

Eine Schale mit Wasser im Backofen sorgt zusätzlich für etwas mehr Feuchtigkeit. Besonders wichtig ist aber das langsame Abkühlen. Nach dem Backen bleibt der Käsekuchen zunächst noch bei leicht geöffneter Tür im ausgeschalteten Ofen.

Warum darf die Mitte nach dem Backen noch leicht wackeln?

Wenn du deinen Käsekuchen aus dem Backofen holst, muss die Mitte nicht vollkommen fest sein. Ein leichtes Wackeln ist sogar ein gutes Zeichen. Die Masse gart durch die Restwärme noch etwas nach und wird beim vollständigen Abkühlen deutlich fester.

Ich nehme Käsekuchen lieber etwas früher aus der starken Hitze, als ihn so lange zu backen, bis die komplette Füllung fest erscheint. Genau dieses Überbacken kann dazu führen, dass er später trockener wird. Nach dem Abkühlen sollte der Kuchen für mindestens einige Stunden in den Kühlschrank. Erst dann lässt er sich sauber schneiden und die Füllung ist richtig cremig.

Der perfekte Käsekuchen mit Boden - einfach & super cremig

Meine Tipps für perfektes Gelingen

Tipp 1: Verwende kalte Butter für den Mürbeteig

Für einen mürben Boden sollte die Butter kalt sein. Verknete den Teig außerdem nur so lange wie nötig. Wird die Butter durch langes Kneten zu warm, wird der Teig weicher und lässt sich schlechter verarbeiten. Eine kurze Kühlzeit macht ihn anschließend deutlich einfacher zu formen.

Tipp 2: Rühre die Käsekuchenmasse nur kurz

Sobald die Masse glatt ist, kannst du aufhören zu rühren. Zu langes oder zu kräftiges Mixen bringt unnötig viel Luft in die Füllung. Genau diese Luft kann beim Backen dafür sorgen, dass der Kuchen stark aufgeht und beim Abkühlen wieder zusammenfällt.

Tipp 3: Backe lieber etwas sanfter

Bei Käsekuchen lohnt sich Geduld. Eine moderate Temperatur und etwas mehr Backzeit sorgen dafür, dass die Füllung gleichmäßiger stockt und die Oberfläche schön hell bleibt. Die Mitte darf am Ende noch leicht wackeln und wird beim Abkühlen fest.

Tipp 4: Lass den Kuchen langsam abkühlen

Ein großer Temperaturunterschied ist für Käsekuchen ungünstig. Schalte den Ofen nach dem Backen aus und öffne die Tür zunächst nur einen Spalt. So kann sich der Kuchen langsam an die kühlere Umgebung gewöhnen und die Wahrscheinlichkeit für Risse wird kleiner.

Tipp 5: Bereite die Springform richtig vor

Lege den Boden der Springform mit Backpapier aus und spanne den Ring darüber, dann löst sich der Kuchen später ohne Bruch. Und noch etwas: Fette den Rand nicht ein. Hast du es schon mal so probiert? Die Käsekuchenmasse kann sich dann beim Backen am Rand festhalten und sackt in der Mitte weniger ab. Manchmal ist genau das der entscheidende Tipp.

Rezept · Einfach Malene

Der beste Käsekuchen – cremig und ohne Risse

5 von 6 Bewertungen
Wunderbar cremiger Käsekuchen mit Mürbeteigboden, perfekter Oberfläche und ohne Risse. Mit Magerquark und Frischkäse leicht und nicht schwer im Magen.
cremiger Käsekuchen - perfekt ohne Risse
Portionen12 Stücke

Kochutensilien

Zutaten

Mürbeteig

  • 250 g Mehl
  • 125 g kalte Butter
  • 1 Stück Ei(er)
  • 70 g Zucker

Creme

  • 750 g Magerquark
  • 250 g Frischkäse Natur ,Doppelrahmstufe
  • 2 Stück Ei(er)
  • 180 g Zucker
  • 1 TL Vanillepaste
  • 120 ml Sahne
  • 1 Päckchen Vanille Puddingpulver
  • 80 ml Sonnenblumenöl
  • 250 ml Milch
  • ½ Stück (Bio)-Zitronen Saft ausgepresst und Abrieb der Schale

Zubereitung

  • Alle Teigzutaten zügig zu einem glatten Mürbeteig verkneten. ⅔ für den Boden, ⅓ für den Rand in die ausgelegte Springform drücken bzw. ausrollen. Die Kuchenform dann kalt stellen.
    250 g Mehl, 125 g kalte Butter, 1 Stück Ei(er), 70 g Zucker
  • Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Schale mit Wasser auf den Ofenboden stellen.
  • Alle Cremezutaten kurz zu einer glatten Masse verrühren. Dabei nicht zu lange mixen und anschließend in die Form füllen.
    750 g Magerquark, 250 g Frischkäse, 2 Stück Ei(er), 180 g Zucker, 1 TL Vanillepaste, 120 ml Sahne, 1 Päckchen Vanille Puddingpulver, 80 ml Sonnenblumenöl, ½ Stück (Bio)-Zitronen, 250 ml Milch
  • Die Form einige Minuten stehen lassen, dann mehrmals kräftig auf die Arbeitsplatte klopfen, damit die verbliebenen Luftblasen platzen.
  • Den Kuchen auf der 2. Schiene von unten ca. 75–80 Minuten backen.
  • Ofen ausschalten, Tür einen Spalt öffnen, Kuchen 20–30 Minuten im Ofen lassen. Danach vollständig auskühlen und mindestens 4 Stunden kühlen.
  • Den Rand von der Form lösen, in Stücke schneiden und servieren.

Das passt dazu

Zu einem klassischen Käsekuchen brauchst du eigentlich nicht viel. Wenn du magst, kannst du ihn mit etwas Schlagsahne, frischen Beeren oder ganz schlicht mit etwas Puderzucker servieren.

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Wenn du Käsekuchen genauso gerne magst wie ich, findest du hier weitere Varianten:

Alle weiteren Rezepte findest du in meiner Sammlung an Käsekuchen-Rezepten.

Der perfekte Käsekuchen mit Boden - einfach & super cremig

Häufige Fragen zum besten Käsekuchen der Welt

Warum reißt mein Käsekuchen trotzdem?

Meist liegt es an zu viel Luft in der Füllung, zu hoher Backtemperatur oder einem zu schnellen Temperaturwechsel nach dem Backen. Verrühre die Creme deshalb nur kurz und lass den Kuchen langsam im ausgeschalteten Backofen abkühlen.

Wann ist der Käsekuchen fertig gebacken?

Der äußere Bereich sollte stabil aussehen, während die Mitte noch leicht wackeln darf. Sie wird beim Abkühlen und später im Kühlschrank fest. Warte deshalb nicht darauf, dass der gesamte Kuchen bereits im Backofen komplett fest wird.

Wie lange muss Käsekuchen abkühlen?

Lass ihn zuerst langsam im ausgeschalteten Backofen abkühlen und danach vollständig auf Raumtemperatur kommen. Anschließend sollte er mehrere Stunden in den Kühlschrank.

Kann ich den Käsekuchen einen Tag vorher backen?

Ja, das ist sogar ideal. Nach einer Nacht im Kühlschrank ist die Käsekuchenmasse vollständig durchgekühlt, schön schnittfest und besonders cremig. Für Geburtstage oder Besuch lässt sich der Kuchen deshalb sehr gut vorbereiten.

Kann ich den Käsekuchen einfrieren?

Ja, Käsekuchen lässt sich gut einfrieren. Lass ihn vollständig auskühlen, verpacke ihn gut und taue ihn anschließend langsam im Kühlschrank auf. Sahne oder Beeren kommen erst nach dem Auftauen auf den Kuchen.

Hast du den Käsekuchen ausprobiert?

Wenn du ein Foto von deinem Käsekuchen auf Instagram teilst, verlinke gerne @einfach_malene oder nutze #einfachmalene. Ich freue mich immer zu sehen, wie die Rezepte bei euch zuhause gelingen.

4 Kommentare zu „Der beste Käsekuchen der Welt – cremig mit Mürbeteigboden“

  1. Hallo Malene,
    ganz tolles Rezept! Noch nie erlebt das ein Käskuchen nicht reisst. Auch keine Bräunung.
    Hatte den Magerquark zur Hälfte noch mit Mascarpone ersetzt, schmeckt super gut!
    VG Thomas

    Antworten
  2. 5 Sterne
    Das sind Zutaten die man immer zuhause hat. Herrlich Malene.Käse , aber auch Apfelkuchen geht bei mir immer.
    Dieser Käsekuchen ist sehr lecker, der war bei uns schnell verputzt.

    Antworten
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