weihnachtliche Sterne
weihnachtliche Sterne
Startseite » Backrezepte » Franzbrötchenkuchen, wie ihn alle lieben
Franzbrötchen-Kastenkuchen

Franzbrötchenkuchen, wie ihn alle lieben

Erfahre mehr über Malene (Einfach Malene)
Rezept von Malene

veröffentlicht am

aktualisiert am

1
Bewertungen

Springe direkt zum Rezept

Dieser Franzbrötchen-Kastenkuchen schmeckt wunderbar nach Butter, Zimt und braunem Zucker und erinnert damit sofort an das beliebte Hamburger Franzbrötchen. Nur wird er viel einfacher als schneller Rührkuchen aus der Kastenform gebacken. Statt Hefeteig und Gehzeit bekommst du eine herrlich weiche, fluffige Krume und eine leicht knusprige, karamellisierte Kruste.

Für den typischen Geschmack wird ein Teil des Rührteigs mit Zimt und braunem Zucker verfeinert. Heller Teig und Zimtteig werden miteinander geswirlt. Das sieht beim Anschneiden richtig klasse aus und ist perfekt für alle, die Marmorkuchen und Zimt genauso gerne mögen wie wir.

Franzbrötchen-Kastenkuchen

Darum wirst du den Franzbrötchen-Kastenkuchen lieben

  • Herrlich saftig: Der Rührkuchen bekommt eine besonders weiche und fluffige Krume und schmeckt auch am nächsten Tag noch richtig lecker.
  • Ohne Hefe: Anders als beim klassischen Franzbrötchen brauchst du keine Hefe und musst keine Gehzeit einplanen.
  • Intensiver Zimtgeschmack: Zimt und brauner Zucker bringen genau den Geschmack in den Kuchen, an den ich bei einem Franzbrötchen denke.
  • Knusprige Kruste: Beim Backen entsteht außen eine leicht karamellisierte Kruste. Für mich ist das zusammen mit der weichen Krume eines der Highlights an diesem Kuchen.
  • Einfach gebacken: Wenn du Rührkuchen backen kannst, bekommst du auch diesen Franzbrötchen-Kuchen problemlos hin.
  • Familientest bestanden: Ich habe den Kuchen für einen Kindergeburtstag gebacken und er kam bei Kindern, Eltern und Großeltern richtig gut an.
  • Rührkuchen erprobt: In meinen über 40 Rührkuchen-Rezepten stecken inzwischen mehr als 3.200 Bewertungen mit im Schnitt 4,9 Sternen. Diese Erfahrung fließt auch in diesen Kuchen ein.

Und wieder stand bei uns ein Kindergeburtstag an und ich hatte große Lust, einen neuen Rührkuchen auszuprobieren. Bei uns in der Familie essen wirklich alle gerne Rührkuchen, auch Oma und Opa, also wurde es ein Kastenkuchen. Beim Überlegen musste ich sofort an Franzbrötchen denken und so entstand die Idee für diesen Zimtkuchen. Das Ergebnis war genauso, wie ich es mir gewünscht hatte: innen weich und fluffig, wunderschön marmoriert und außen mit einer richtig leckeren, leicht karamellisierten Kruste. Der Kuchen wurde beim Geburtstag von allen total gerne gegessen.

Franzbrötchen-Kastenkuchen

Was du über den Franzbrötchen-Kastenkuchen wissen solltest

Warum sollten Butter und Eier Zimmertemperatur haben?

Für einen richtig guten Rührteig sollten die Zutaten möglichst eine ähnliche Temperatur haben. Vor allem Butter und Eier spielen dabei eine wichtige Rolle. Ist die Butter weich und sind die Eier nicht mehr eiskalt, können sich die Zutaten beim Rühren besser miteinander verbinden.

Die Butter sollte weich und cremig sein, aber nicht geschmolzen. Wenn du sie mit Zucker aufschlägst, kann sie so schön luftig werden. Auch die Eier lassen sich anschließend besser einarbeiten.

Bei mir hat es sich bei Rührkuchen bewährt, Butter und Eier rechtzeitig aus dem Kühlschrank zu nehmen. Gerade bei einem so einfachen Kuchen machen diese kleinen Details einen großen Unterschied.

Warum darf Rührteig mit Mehl nicht zu lange gerührt werden?

Bis das Mehl in die Schüssel kommt, darf beim Rührkuchen ordentlich gerührt werden. Danach gilt aber das Gegenteil. Sobald Mehl und Flüssigkeit dazukommen, solltest du den Teig nur noch so lange bearbeiten, bis alles gerade eben miteinander verbunden ist.

Durch langes Rühren entwickelt sich das Klebergerüst im Mehl stärker. Das ist beim Brotbacken erwünscht, bei einem lockeren Kastenkuchen aber weniger hilfreich. Der Kuchen kann dadurch kompakter werden.

In meiner Küche halte ich mich deshalb an eine einfache Regel: Butter und Zucker schön cremig schlagen, Eier sorgfältig einarbeiten und nach der Mehlzugabe nur noch kurz rühren. So wird die Krume schön weich und locker.

Amazon Storefront

Meine Lieblingsprodukte

Alle Empfehlungen entdecken

Warum braucht der Zimtteig etwas zusätzliche Milch?

Zimt und brauner Zucker verändern die Konsistenz der zweiten Teighälfte. Deshalb bekommt der Zimtteig einen kleinen Schluck Milch. Entscheidend ist dabei weniger eine ganz exakte Menge als das Ergebnis: Heller Teig und Zimtteig sollten ungefähr gleich cremig sein.

Das ist wichtig für die spätere Marmorierung. Ist einer der beiden Teige deutlich fester, lassen sich die Portionen schlechter miteinander verteilen und swirlen.

Ich gebe deshalb wirklich nur wenig Milch dazu und schaue mir die Konsistenz an. Lieber zunächst sparsam dosieren und bei Bedarf noch etwas ergänzen. Beide Teige sollen cremig sein und sich gut portionieren lassen.

Warum wird brauner Zucker für den Franzbrötchen-Swirl verwendet?

Brauner Zucker passt für mich besonders gut zum Franzbrötchen-Geschmack. Zusammen mit Zimt und Butter bringt er eine leicht karamellige Note mit, die den einfachen Rührkuchen besonders lecker macht.

Gerade die Kombination aus weicher Krume und der etwas kräftigeren, karamellisierten Außenseite hat mir beim ersten Backen richtig gut gefallen. Genau daran würde ich nichts ändern.

Der Zimtteig soll dabei nicht einfach nur dunkel aussehen. Zimt und Zucker müssen geschmacklich deutlich erkennbar bleiben. Deshalb ist es auch wichtig, beide Teige später nicht komplett miteinander zu vermischen.

Franzbrötchen-Kastenkuchen

Tipps für den perfekten Franzbrötchen-Kastenkuchen

Tipp 1: Butter und Zucker richtig cremig schlagen

Bei diesem Schritt lohnt es sich, nicht ungeduldig zu werden. Die Butter sollte weich sein und mit Zucker und Vanillezucker cremig und heller aufgeschlagen werden. Damit schaffst du eine gute Grundlage für einen lockeren Rührkuchen. Geschmolzene Butter solltest du dafür nicht verwenden.

Tipp 2: Eier einzeln einarbeiten

Gib die Eier nicht alle gleichzeitig zur Buttermasse. Sie lassen sich besser einarbeiten, wenn du sie einzeln hinzugibst. Warte jeweils kurz, bis sich ein Ei mit der Masse verbunden hat, bevor das nächste folgt. Zimmerwarme Eier sind dafür besonders praktisch.

Tipp 3: Die Milch nach Gefühl dosieren

Rührteig sollte cremig sein und schwer reißend vom Löffel fallen. Deshalb musst du dich bei der Milch nicht sklavisch an jeden Milliliter klammern. Gib sie nach und nach dazu und beobachte die Konsistenz. Besonders beim Zimtteig reicht ein kleiner Schluck, um beide Teige anzugleichen.

Tipp 4: So gelingt der perfekte Zimt-Swirl

Ein Eiskugelportionierer ist für diesen Kuchen sehr praktisch. Damit kannst du hellen Teig und Zimtteig abwechselnd und etwas versetzt in der Form verteilen. Anschließend ziehst du mit einer Gabel einige Male etwas tiefer durch den Teig. Wenige gezielte Bewegungen reichen völlig aus.

Tipp 5: Nicht zu viel swirlen

Hier ist weniger tatsächlich mehr. Wenn du lange mit der Gabel durch den Teig rührst, verbinden sich beide Teige immer stärker und das schöne Muster verschwindet. Du möchtest keine gleichmäßig zimtfarbene Masse, sondern beim Anschneiden deutlich erkennbare helle und dunkle Bereiche.

Diese Fehler solltest du bei Rührkuchen vermeiden

Ein guter Rührkuchen ist unkompliziert. Neben den Tipps oben gibt es aber noch ein paar Kleinigkeiten, die darüber entscheiden, ob er richtig schön locker und saftig wird.

Eiskalte Zutaten verwenden: Besonders Butter und Eier sollten möglichst eine ähnliche Temperatur haben. Nimm beides rechtzeitig aus dem Kühlschrank.

Nur auf die Backzeit schauen: Jeder Backofen backt etwas anders. Prüfe deshalb gegen Ende mit einem Holzstäbchen, ob der Kuchen fertig ist.

Zu lange backen: Wenn kein flüssiger Teig mehr am Stäbchen hängt, sollte der Kuchen aus dem Ofen. So bleibt die Krume schön saftig.

Franzbrötchen-Kastenkuchen

Franzbrötchen-Kastenkuchen

Dieser Franzbrötchen-Kastenkuchen schmeckt herrlich nach Butter, Zimt und braunem Zucker und erinnert damit sofort an das beliebte Hamburger Franzbrötchen. Statt Hefeteig gibt es einen unkomplizierten, saftigen Rührteig mit schöner Marmorierung.
5 von einer Bewertung
Print Pin Bewerten
Vorbereitungszeit: 10 Minuten
Zubereitungszeit: 50 Minuten
Gesamtzeit: 1 Stunde
Portionen: 12 Stück

Kochutensilien

Zutaten

Für den Rührteig

  • 250 g weiche Butter
  • 170 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 5 Stück Ei(er) zimmerwarm
  • 400 g Weizenmehl
  • 12 g Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 150 ml Milch

Für den Franzbrötchen-Swirl

Anleitungen

  • Eine große Kastenform (ca. 28–30 cm) einfetten und mit etwas Mehl bestäuben. Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Butter, Zucker und Vanillezucker etwa 2–3 Minuten cremig aufschlagen.
    250 g weiche Butter, 170 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker
  • Die Eier einzeln unterrühren. Jedes Ei kurz einarbeiten, bevor das nächste dazugegeben wird.
    5 Stück Ei(er)
  • Mehl, Backpulver und Salz vermischen. Abwechselnd mit der Milch zum Teig geben und nur kurz unterrühren, bis ein glatter Rührteig entstanden ist.
    400 g Weizenmehl, 12 g Backpulver, 1 Prise Salz, 150 ml Milch
  • Den Teig halbieren. Unter eine Hälfte Zimt, braunen Zucker und einen kleinen Schluck Milch rühren. Beide Teige sollten ungefähr die gleiche Konsistenz haben.
    3 TL Zimt, 40 g brauner Zucker, 1 Schluck Milch
  • Mit einem Eiskugelportionierer den hellen Teig und Zimtteig abwechselnd in der Kastenform verteilen.
  • Mit einer Gabel durch den Teig swirlen, sodass die typische Marmorierung entsteht. Nicht zu viel rühren, damit die unterschiedlichen Teigschichten sichtbar bleiben.
  • Den Franzbrötchen-Kastenkuchen bei 175 °C Ober-/Unterhitze ca. 45–50 Minuten backen. Gegen Ende unbedingt eine Stäbchenprobe machen.
  • Kurz in der Form abkühlen lassen, anschließend herauslösen und vollständig auskühlen lassen.

Ideen und Varianten für deinen Franzbrötchen-Kuchen

Du kannst den Kastenkuchen einfach pur servieren. Für den Kindergeburtstag habe ich aus Zeitgründen komplett auf eine Glasur verzichtet und niemand hat sie vermisst. Wenn du magst, gib etwas Puderzucker oder eine einfache Zimtglasur darüber.

Noch mehr Franzbrötchen-Geschmack: Wenn du Zimt besonders gerne magst, kannst du etwas Zimt mit braunem Zucker mischen und vor dem Backen dünn auf dem Kuchen verteilen.

Apfel und Zimt: Ein kleiner, fein gewürfelter Apfel im Zimtteig ist eine leckere Variante und macht den Kuchen noch fruchtiger.

Schoko und Zimt: Für eine schokoladige Variante kannst du etwas Backkakao zum Zimtteig geben. Wird er dadurch fester, braucht er entsprechend etwas zusätzliche Milch. 

Zimt und Nüsse: Gemahlene Mandeln oder Haselnüsse passen geschmacklich ebenfalls gut zu Zimt und braunem Zucker. 

Mit Zimtstreuseln: Wenn du den Kastenkuchen noch üppiger backen möchtest, kannst du ihn mit Zimtstreuseln toppen. 

Mit Zimtglasur: Eine Glasur aus Puderzucker, etwas Zimt und wenig Milch passt sehr gut zum Kuchen. Gib sie erst auf den vollständig ausgekühlten Kastenkuchen.

Ganz klassisch: Wenn es schnell gehen soll, reicht etwas Puderzucker völlig aus. Genau so würde ich den Kuchen auch spontan für Gäste servieren.

Franzbrötchen-Kastenkuchen

Weitere Rezepte, die dir gefallen werden

Wenn du den Franzbrötchen-Kastenkuchen magst, sind saftige Rührkuchen und andere Rezepte mit ordentlich Zimt wahrscheinlich genau dein Ding.

Franzbrötchen-Kastenkuchen

Häufige Fragen zum Franzbrötchen-Kastenkuchen

Warum wird mein Rührkuchen nicht fluffig?

Achte besonders darauf, Butter und Zucker schön cremig aufzuschlagen und die Eier einzeln einzuarbeiten. Sobald das Mehl dazukommt, solltest du dagegen nur noch kurz rühren. Zu langes Rühren kann den Kuchen kompakter machen.

Wie bekomme ich eine schöne Marmorierung in den Franzbrötchen-Kuchen?

Verteile hellen Teig und Zimtteig portionsweise und etwas versetzt in der Form. Fahre anschließend nur einige Male mit einer Gabel durch beide Teige. Wenn du zu viel swirlst, vermischen sich die Farben und die deutliche Marmorierung geht verloren.

Woher weiß ich, wann der Kastenkuchen fertig ist?

Mach gegen Ende der angegebenen Backzeit eine Stäbchenprobe. Bleibt noch flüssiger Teig am Holzstäbchen hängen, braucht der Kuchen etwas länger. Kleben nur noch wenige Krümel daran, kannst du ihn aus dem Backofen nehmen.

Wie bleibt der Franzbrötchen-Kastenkuchen saftig?

Backe ihn vor allem nicht länger als nötig. Sobald die Stäbchenprobe passt, kann er aus dem Ofen. Gut verpackt schmeckt der Rührkuchen auch am nächsten Tag noch richtig lecker.

Kann ich den Franzbrötchen-Kastenkuchen einfrieren?

Ja, das klappt gut. Lass den Kuchen vollständig auskühlen und friere ihn am besten in einzelnen Stücken ein. So kannst du jederzeit spontan ein Stück auftauen.

Kann ich den Franzbrötchen-Kastenkuchen mit Glasur backen?

Der Kuchen schmeckt bereits ohne Topping richtig gut. Wenn du möchtest, kannst du den vollständig ausgekühlten Kuchen aber mit Puderzucker bestäuben oder mit einer Zimtglasur toppen.

Hast du den Franzbrötchen-Kastenkuchen ausprobiert?

Dann freue ich mich sehr über deine Bewertung! ⭐ Erzähl mir auch gerne in den Kommentaren, wie dir der Kuchen geschmeckt hat und ob du ihn pur, mit Puderzucker oder mit Zimtglasur gebacken hast.

Wenn du dein Ergebnis auf Instagram zeigst, verlinke @einfach_malene oder nutze #einfachmalene. So kann ich deinen Franzbrötchen-Kastenkuchen entdecken.

5 from 1 vote (1 rating without comment)

Schreibe einen Kommentar

Bewerte das Rezept