Der Slowcooker im Alltag – Mein Slow Cooker im Test

von Malene
Der Russel Hobbs Slowcooker Test

Es hat mich total gefesselt. Was? Na, das Kochen mit dem Slow Cooker! Vielleicht habt ihr es ja bereits gemerkt, aber in den letzten Wochen ist die Anzahl der Gerichte, die im Slowcooker zubereitet wurden, auf meinem Blog gestiegen. Und warum das so ist, ich den Slowcooker lieben gelernt habe und auch ihr einmal über diese kostengünstige Anschaffung nachdenken solltet, möchte ich euch heute in meinem persönlichen Erfahrungsbericht näher bringen. Und wenn bei euch Fragen offen bleiben, dann stellt sie gerne unten in den Kommentaren, ich versuche diese gerne so schnell wie möglich zu beantworten.

Slowcooker im Test

Was ist überhaupt ein Slow Cooker?

Die wichtigste Frage zuerst: Was ist denn überhaupt ein Slow Cooker? Ich hatte bis vor einem Jahr auch noch nie davon gehört und es in einem Gespräch unter Foodbloggern aufgeschnappt. Da diese davon nun mit großer Begeisterung gesprochen haben, musste ich ihn am nächsten Tag erst einmal recherchieren. In aller Kürze: Der Slowcooker ist ein Gerät, um Essen schonend zu garen – je nach Stufe über 4 oder sogar 8 Stunden. Das Gerät kann somit morgens befüllt werden und Abends wird dann gegessen. Während des schonenden Garens entfalten sich die Aromen besonders intensiv und es muss deutlich weniger gewürzt werden, weshalb man das idealerweise erst am Ende macht. Der Slowcooker ist auch unter dem Namen Crockpot bekannt, der Trend kommt ursprünglich aus Amerika.

Der Russel Hobbs Slowcooker 3,5 Liter

Was kann der Slowcooker und was ist dabei?

Mein Slow Cooker besteht aus genau 3 Bestandteilen: Der wärmende Korpus, ein Tontopf und ein Deckel. Mehr gehört nicht dazu, zumindest nicht bei meinem Modell. Der Crockpot von Russel Hobbs verfügt über 3 Stufen.


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  • Stufe 1 wird in der Regel verwendet, wenn die Speisen 8 Stunden gegart werden
  • Stufe 2 verfügt über eine etwas höhere Temperatur, das Gericht wird in der Regel 4 Stunden gegart
  • Die letzte Stufe ist zum Warmhalten bis serviert wird.

Russel Hobbs Slowcooker - tolles Gerät

Die Spannung vom Gerät ist mit 170 Watt relativ gering. Die grundsätzliche Idee ist es tatsächlich, Morgens das Essen in den Slowcooker zu werfen, das Haus zu verlassen und Abends das fertige Essen als Gericht servieren zu können. Ehrlich gesagt werde ich diesen Weg nicht gehen, denn mein Sicherheitsbewusstsein verlangt von mir, alle elektrischen Geräte beim Verlassen des Hauses auszuschalten (ich wasche auch nie Wäsche, wenn ich das Haus für längere Zeit verlasse). Aber vom Prinzip soll es möglich sein, Anbrennen kann in dem Slow Cooker nämlich nichts, auch die Flüssigkeit bleibt erhalten und verdampft nicht. Der Stromverbrauch liegt bei ca. 1,4 kW/h, dies entspricht ca. 30 Cent.

Mehr kann der Slowcooker dann prinzipiell aber auch nicht. Erwartet keine Küchenmaschine mit vielen Funktionen und Zubehör. Der Slow Cooker kann was er soll, langsam garen und tolles Essen bereiten. Ich habe mit dem kleinen Modell angefangen und würde, wenn ich für mehrere Personen kochen müsste, auf das größere Modell wechseln.

Der Slow Cooker im Test – Meine Erfahrungen

Ein Küchengerät, das nicht mehr in der Küche fehlen darf

Ich gebe ganz ehrlich zu, der Slowcooker stand – nachdem er von der Post geliefert wurde – erst einmal monatelang unbeachtet im Schrank. Mir fehlte eine Ahnung, wie man mit diesem simplen Gerät was Leckeres zubereiten kann. Und welche Zutaten wie lange brauchen. Aber nachdem ich dann das erste Mal einen Versuch unternommen hatte, war die Hemmschwelle gebrochen. Mein Motto: Alles zusammen „würfeln“ und 4 oder 8 Stunden garen. Einfach versuchen und überraschen lassen. Es ist schon verrückt, dass Kartoffeln nicht zerfallen, wenn Sie 8 Stunden im heißer Flüssigkeit garen. Da sich die Aromen doch intensiver entwickeln als man es gegebenenfalls gewohnt ist, sollte man anfangs lieber weniger würzen und erst am Ende abschmecken.

Nun, nachdem ich einige Male mit dem Slow Cooker unterschiedlichste Gerichte zubereitet habe, kann ich wirklich sagen: Ich LIEBE dieses einfache Küchengerät. Den absoluten Mehrwert des langes Kochens ohne ständiges Rühren habe ich im letzten Sommer kennengelernt. Nach vielen Stunden im Garten mit Gartenarbeit oder auch stundenlangem Bloggen am Wochenende, hatten wir abends einfach gar keine Lust mehr zu kochen. Gerade nach der Gartenarbeit waren wir abends kaputt und haben dann trotz aller guten Planungen auf ungesunde Tiefkühlpizza oder Lieferdienste zurückgegriffen. Und dann habe ich einfach angefangen, morgens das Essen vorzubereiten, den Slowcooker einzuschalten und Abends einfach nur noch die Schüsseln füllen zu müssen. Und das war der Moment, wo ich mich verliebt habe in dieses einfache und geniale Küchengerät.

Komfortabel und super lecker

Neben den Funktionen und der angenehmen Tatsache, dass man nicht ewig in der Küche steht, muss ich aber vor allem betonen, wie lecker das Fleisch aus dem Slowcooker schmeckt. Denn das wird einfach super zart und zerfällt fast bei Essen. Saftig, zart und eben überhaupt nicht trocken. Es ist vermutlich schwer zu beschreiben, das muss man einfach gegessen haben, dann werdet ihr mich verstehen 🙂

Neben des geringen Stromverbrauchs kommt hinzu, dass der Slow Cooker in der Anschaffung nicht besonders teuer ist. Mit knapp 40 Euro bekommt ihr den 3,5 Liter Slowcooker, der für bis zu 4 Portionen geeignet ist. Den Topf könnt ihr in den Geschirrspüler stellen und müsst dann nur noch Platz finden für dieses relativ sperrige Gerät. Bei uns steht es in dem Schrank, wo ich sonst eh nicht heran komme. Der Platz wäre daher vermutlich eh leer 😉

Mein Russel Hobbs Slowcooker

Mein Slowcooker von Russel Hobbs

Die besten Slowcooker Rezepte

Ich habe mich aufgrund des Preises und der Tatsache, dass ich noch keine große Erfahrung hatte, für den Slowcooker von Russel Hobbs entschieden. Es ist wirklich ein Top Einsteigermodell, schaut nicht besonders auffällig aus und beinhaltet wenig Elektronik. Er tut aber was er soll und hat einen sehr annehmbaren Preis. Ich habe keinen Vergleich mit anderen Anbieter, aber wüsste jetzt spontan nicht, was mir bei diesem Modell fehlt. Obwohl… Das Stromkabel dürfte etwas länger ausfallen, das wäre aber dann auch schon alles.

Nachdem ich nun das einfache Konzept „alles rein, einschalten, 4-8 Stunden warten, fertig“ verstanden habe, würde ich am liebsten alles nur noch im Slow Cooker zubereiten. Da ich aber ja wie schon geschrieben Zuhause sein möchte, wenn dieses elektronische Gerät läuft, bleibt mir aktuell nur das Wochenende für den Einsatz 🙂

Wie schon anfangs geschrieben, gab es in den letzten Wochen ein paar Rezepte auf dem Blog, die ich euch als Einsteiger absolut empfehlen kann. Also keine Scheu, das Kochen mit dem Slowcooker ist super entspannt und wie auf dem Bild erkennen könnt, braucht er beim Kochen auch nicht sonderlich viel Platz.

Während er für euch kocht, könnt ihr euch den wirklich wichtigen Dingen in eurem Leben widmen 🙂

Slow Cooker Rezepte, ideal für Einsteiger

Russell Hobbs Slow Cooker, Schongarer, 3 Temperatureinstellungen, 3.5l, 160 Watt, Cook@Home Slowcooker 22740-56
33,36 € 49,99 €
Stand: 20. November 2019 15:23 Uhr
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Die besten Rezepte für Slowcooker Einsteiger

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4 Kommentare

Pane-Bistecca 23. März 2017 - 13:00

Ich habe meinen Slow Cooker schon ewig lange und benuetze ihn gerne, da er einfach genial ist. Ich koche vom Fleisch bis zur Marmelade alles da drin, denn der Vorteil ist auch, dass die Kueche dabei sauber bleibt!

LG Wilma

Reply
Malene 2. April 2017 - 10:37

Hallo Wilma,
genau das ist es, was mich auch so beeindruckt. Denn eigentlich lässt sich so ziemlich alles im Slowcooker zubereiten und braucht nie Sorge haben, dass es überkocht oder gar anbrennt 🙂
Liebe Grüße
Malene

Reply
Cookies&Style 23. März 2017 - 8:39

Oh cool, damit hab ich mich ehrlich gesagt bisher noch gar nicht beschäftigt. Muss ich mir mal näher zu Gemüte führen, wenn man damit so leckere Sachen machen kann.

Liebst,
Ulrike

Reply
Malene 2. April 2017 - 10:35

Liebe Ulrike,
bei mit hat es auch eine Weile gedauert, bis ich mich damit näher beschäftigt habe und jetzt verstehe ich überhaupt nicht mehr, warum ich so Anlaufschwierigkeiten hatte. Denn eigentlich kann man so ziemlich alles im Slowcooker zubereiten 🙂 Und hier wartet er auch bereits auf seinen nächsten Einsatz:-)
Liebe Grüße
Malene

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