Chinakohl zubereiten: einfach und mit wenig Aufwand

Chinakohl zubereiten

Der Chinakohl, auch Pekingkohl genannt, ist ganzjährig in jedem Supermarkt zu kaufen. Die Haupternte ist jedoch zwischen Oktober und November. Er wird vor allem zu Suppen, Eintöpfen oder Gemüsepfannen verarbeitet. Durch seine Frische gibt er jedem Gericht eine knackige Note. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du Chinakohl auf verschiedene Weisen köstlich zubereiten kannst – vom Kochen über die Pfanne bis hin zum frischen Salat. Lass uns gemeinsam entdecken, wie vielseitig dieses Gemüse sein kann!

Chinakohl

Chinakohl kochen – geht das?

Definitiv! Denn Chinakohl zu kochen ist nicht nur möglich, sondern auch unglaublich einfach. Damit der Kohl seine knackige Textur behält, darf er nur nicht überkocht werden. Maximal 7 Minuten, länger sollte die Kochzeit deswegen nicht sein.

Chinakohl kochen – Schritt-für-Schritt

  1. Entferne alle welken Blätter und dunkle Stellen.
  2. Löse so viele Blätter vom Strunk, wie du brauchst. Du kannst sie einfach herunterbrechen.
  3. Schneide das ledrige untere Ende gut 2 cm breit ab. 
  4. Wasche die Kohlblätter gründlich und schneide sie in grobe Stücke.
  5. Bring in einem Topf leicht gesalzenes Wasser zum Kochen. 
  6. Gib die Kohlstücke dazu und lass sie für 3 bis 7 Minuten, je nach Größe, darin kochen. 
  7. Mach zwischendurch immer mal eine Bissprobe. 
  8. Sobald der Chinakohl gar ist, gießt du das heiße Wasser durch ein Sieb ab.
  9. Jetzt kannst du das Gemüse noch mit Butter, Salz und Pfeffer abschmecken. Für eine asiatische Note füge etwas Sojasoße oder Sesamöl hinzu.

Derart zubereitet ist der Chinakohl die ideale Beilage zu verschiedenen Fleischgerichten.

Chinakohl - Pekingkohl kochen

Chinakohl Zubereitung: Pfanne, ja oder nein?

Statt das Kohlgemüse zu kochen, kannst du Chinakohl auch in der Pfanne zubereiten:

  1. Entferne alle welken Blätter und dunkle Stellen.
  2. Löse so viele Blätter vom Strunk, wie du brauchst. Du kannst sie einfach herunterbrechen.
  3. Schneide das ledrige untere Ende gut 2 cm breit ab. 
  4. Wasche die Kohlblätter gründlich und schneide sie in Streifen.
  5. Erhitze etwas Öl in einer Pfanne. 
  6. Gib den Chinakohl hinzu und brate ihn bei mittlerer Hitze an, bis er leicht gebräunte Ränder bekommt.
  7. Mach eine Garprobe. Ist das Gemüse weich genug, wird es gewürzt. Je nach Geschmack und Rezept passt dazu Knoblauch, Ingwer, Senfsaat, Pfeffer, Kreuzkümmel, Sojasoße oder ein Spritzer Limettensaft.

Für mehr Variation kannst du den Chinakohl in der Pfanne auch mit anderen Gemüsesorten, Tofu oder Fleisch vermischen.

Chinakohl gesund zubereiten

Chinakohl ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Außerdem ist das Gemüse eine gute Quelle für Ballaststoffe. Damit die Nährstoffe bei der Zubereitung möglichst nicht verloren gehen, sollte das Gemüse nie überkocht werden. Eine gesunde Alternative wären hier das Dünsten oder Dämpfen: 

  • Dämpfen: Schneide den Chinakohl in große Stücke und dämpfe ihn in einem Dampfgarer oder über einem Topf mit kochendem Wasser, bis er weich, aber immer noch knackig ist. Das ist, je nach Größe, nach 5 bis 10 Minuten der Fall.
  • Dünsten: Schneide den Kohl in Streifen und schwitze diese kurz in einer Pfanne in Öl an. Danach löschst du alles mit etwas Wasser oder Brühe ab. Der Pfannenboden sollte gerade so bedeckt sein. Nun mit dem Pfannendeckel verschließen und in der Flüssigkeit 5 bis 7 Minuten dünsten.
Chinakohl

Chinakohl schneiden für Salat

Chinakohl eignet sich auch hervorragend für Salate. Schneide den Chinakohl der Länge nach in zwei Hälften und entferne den harten Strunk. Alternativ brichst du so viele Blätter vom Kopf herunter, wie du brauchst. Schneide den Kohl in dünne Streifen. Nun machst du alles mit einem Dressing deiner Wahl an.

Wichtig: Chinakohl am besten herzhaft abschmecken, da der Salat sonst zu fad schmeckt. Eine Möglichkeit wäre beispielsweise ein Joghurt-Senf-Dressing. Den restlichen Chinakohl kannst du ca. eine Woche im Gemüsefach deines Kühlschranks aufbewahren. Selbst einfrieren ist kein Problem. Schneide die Blätter dafür in dünne Streifen. Ob blanchiert oder roh, das kannst du dann selbst entscheiden.

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